SbbS Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera

.. weil Bildung Zukunft schafft!

UnsereTage in Finsterbergen 11.09.2017-13.09.2017

Finsterbergen- wo liegt das eigentlich? Genau das fragten sich auch wir, die 23 Schüler der GKP 17/1, als wir an einem schönen Montagmorgen mit dem Bus in diesen wunderbar abgelegenen Ort im Thüringer Wald fuhren. Bei sonnigem Wetter starteten wir unsere Klassenfahrt, doch die Ernüchterung erfolgte bereits bei der Ankunft. Im Regen und bei Kälte mussten wir uns, gemeinsam mit den GKP´s 17/2 und den AKH´s, den Schlüssel für unsere Zimmer erspielen.

Dabei konnten wir einen ersten Einblick in die darauf folgenden Tage gewinnen. Als Team bemerkten wir, dass es doch gar nicht so schlimm ist, wie anfangs gedacht. Nach einem spannenden Kennenlernen innehalb der Klassen, ließen wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Am nächsten Tag wurde unser Team weiter gebildet. Verschiedene Spiele haben unseren Klassenzusammenhalt weiter gestärkt.

Mithilfe der gewonnenen Teamfähigkeit hoffen wir nun darauf, die nächsten 3 Jahre gemeinsam zu meistern, denn jetzt wissen wir: Als Team schaffen wir es auf jeden Fall!

 

 

 

 

Unsere erlebnispädagogische Woche in Kloster

Unser 3. Ausbildungsjahr begannen wir mit einer einwöchigen, erlebnispädagogischen Klassenfahrt in das SEZ Kloster. Da es nicht unser erster Kontakt mit Erlebnispädagogik war, wussten wir schon ungefähr, was uns erwarten würde: Erlebnispädagogik ist ein sozialpädagogischer Arbeitsansatz, bei dem junge Menschen verschiedene gestellte Aufgaben bewältigen, die ihre Persönlichkeitsentwicklung fördern. Meist werden dafür Gruppenerfahrungen in der Natur, Outdoor-Sportarten oder Methoden der Abenteuer-, Theater- und Spielpädagogik genutzt.

Mit diesem Hintergrundwissen waren wir gespannt, welche Aufgaben und Kooperationsübungen uns dieses Mal erwarten würden: So starteten wir am Montag die Woche mit einer Objektbegehung und vielen, kleinen Kennlernspielen, stets begleitet von unseren Teamern. Abgerundet wurde der erste Abend mit einer Geburtstagsfeier eines Mitschülers am Lagerfeuer. Ausgestattet mit GPS-Geräten, erkundeten wir am zweiten Tag die Umgebung um Kloster und Saalburg. Während der Tour absolvierten wir unterschiedliche Spiele, bei denen wir uns Taler für den Nachmittag verdienten. Diese Taler nutzten wir anschließend, um in Kleingruppen Materialien zu „kaufen“ für den Bau eines Floßes. Nachdem verschiedene Floß-Konstruktionen entstanden waren, hissten die „Görls, Görls, Görls“, „Der fliegende Holländer“, „Anne Kaffeekanne“ und „Die Flamingo-Herde“ die Segel und leisteten sich ein aufregendes Wettrennen auf der Bleiloch-Talsperre. Am Mittwochvormittag beschäftigten wir uns aufgrund des regnerischen Wetters mit etwas theoretischem Hintergrundwissen zum Thema Jugendschutz. Danach ging es fröhlich singend in 10er Kanadiern zur Staumauer der Talsperre. Nach einem stärkenden Mittag stachen wir mit 4er Kanadiern und Kajaks in See bis zu Wettera-Bucht. Da uns das Wetter an diesem Abend zum Glück nicht im Stich ließ, konnten wir unser Lagerfeuer-Ritual fortsetzen. Donnerstag ging es bergauf und bergab über Stock und Stein mit dem Mountainbike. Den Nachmittag verbrachten wir in luftiger Höhe an der Kletterwand oder auf der Slackline. Unseren letzten gemeinsamen Abend ließen wir mit unterhaltsamen Gesprächen und Gesang mit Gitarrenbegleitung ausklingen. Nach dem Taschenpacken am Freitagmorgen trafen wir uns zu einer letzten gemeinsamen Reflexion am Seeufer. Die gesammelten Eindrücke der Woche stellten wir in verschiedenen Landarts am Ufer der Bleilochtalsperre dar.

Diese Woche hat uns alle noch einmal mehr zusammengeschweißt und uns Kraft gegeben, unser letztes Ausbildungsjahr gemeinsam zu bewältigen. Bedanken wollen wir uns nochmal bei unseren Teamern des SEZ und Frau Wollinger. Und um es in Frau Wollingers Worten auszudrücken: Wir fanden diese Klassenfahrt „Obermittel“!

Die Erzieher 15/1 und 15/2

 

 

 

 

Mit Kindergartenkindern Holzfiguren bauen

Kleine und große Baumscheiben, Brettchen und lange Leisten, dazu Holzringe, Perlen, kleine Metallteile und Farben- das sind die Materialien, aus denen unsere Holzfiguren entstehen. Mit Säge, Hammer, Zange und Bohrer können die Kinder der Langenberger Zwerge schon gut umgehen. Und in gemeinsamer Arbeit mit den Erzieher- Auszubildenden der Klasse 14b entstehen Zwerge, Raupen und andere Figuren der Kinder- und Märchenwelt. Diese werden den Garten der Kindereinrichtung bevölkern und  auch am Zaun nach außen ins Wohngebiet sehen.

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Die Erzieher in der berufsbegleitenden Ausbildung hatten sich gut vorbereitet. Sie hatten Material gesichtet und gesammelt, selbst mal eine Holzfigur gestaltet und sich für die Kinder eine motivierende Geschichte ausgedacht, damit genügend Schwung für die Arbeit entstehen konnte. Petrus hatte gutes Wetter werden lassen und so stand einer erfolgreichen Aktion nichts im Wege. Schauen Sie sich die Fotos an oder spazieren Sie in Langenberg am Kindergarten vorbei und bewundern Sie die Kunst am Kindergarten.

Bärbel Jähnert und die Klasse 14b